Inhalt

Leitfaden für Projektanträge

1. Projekttitel (WIE heißt das Projekt?)

  • Sollte Interesse wecken
  • Gibt Thema, Format oder Stimmung wieder
  • Optional: Untertitel zur Einordnung

2. Kurzbeschreibung (max. ½ Seite - kann auch in das Anschreiben)

  • Was passiert konkret?
  • Wann und wo?
  • Für wen?
  • Warum ist das Projekt relevant?

➢ Tipp: Sollte überzeugen, bevor der restliche Antrag gelesen wird.

3. Projektidee & Inhalt (WAS passiert in dem Projekt?)

  • Zentrale Idee / Konzept
  • Besonderheit oder Experiment
  • Bezug zu aktuellen Themen (lokal, gesellschaftlich, kulturell)

➢Tipp: Persönlich schreiben, aber klar strukturiert, weniger ist mehr

4. Ziele & Wirkung (WIE wirkt sich das Projekt aus?)

  • 2–4 konkrete Ziele
  • Realistisch & überprüfbar (Beispiel: Förderung lokaler Künstler:innen, Aktivierung eines neuen Publikums, Sichtbarmachung eines Themas, Aktivierung der Dorfgemeinschaft)

5. Zielgruppe & Teilhabe (Für WEN ist das Projekt?)

  • Wer soll erreicht werden und warum? (z. B. Nachbarschaft, Jugendliche, Fach-publikum)
  • Zugänglichkeit (Eintritt frei, barrierearm, niedrigschwellig)

6.Ablauf & Zeitplan (WANN ist das Projekt?)

  • Zeitpunkt oder Zeitraum der Veranstaltung/ des Projektes benennen
  • Kurze Beschreibung der Projektphasen
  • Wichtige Termine (Vorbereitung, Durchführung, Abschluss)

➢ Tipp: Keine Detailplanung nötig – Überblick reicht

7. Beteiligte & Kooperationen (WER macht das Projekt?)

  • Projektleitung
  • Kooperationspartner (z. B. Kulturort, Verein, Schule)
  • Kurz: Wer macht was?

8. Öffentlichkeitsarbeit (Wie wird das Projekt SICHTBAR?)

  • Social Media, Plakate/ Flyer, Presse, etc.
  • Ziel: Reichweite und Teilhabe

➢ Tipp: Weiterführende Infos zur Veröffentlichung im Peiner Land finden Sie unter Tipps und Tricks!

9. Nachhaltigkeit & Weiterwirkung (Was BLEIBT nach dem Projekt?)

  • z.B. Evaluation, Dokumentation, Wiederholbarkeit

10. Kosten- & Finanzierungsplan (WIEVIEL kostet das Projekt und wo kommt das Geld her?)

Kosten:

  • Personalkosten (z.B. Honorare, etc.)
  • Sachkosten (Raummiete, Materialkosten, Druckkosten, etc.)
  • Sonstiges

Einnahmen:

  • Beantragte Fördersumme bei dem Förderer, für den der Antrag gestellt wird
  • Eigenmittel / Eintritt
  • Ggf, weitere beantragte Förderungen

➢Tipp: Am Ende muss die Gesamtsumme der Kosten gleich der Gesamtsumme der Einnahmen sein!

NICHT VERGESSEN: Gema und KSK Abgaben berücksichtigen! Mehr dazu unter Tipps und Tricks!

11. Abschluss oder als Anschreiben

  • Kurze Zusammenfassung
  • Klare Bitte um Förderung
  • Unterschrift einer Vertretungsberechtigten Person

➢ Kurze Checkliste für Antragsstellung:

  • Antragsfristen beachten!
  • Am besten vor Antragsstellung telefonisch Kontakt zu Förderer aufnehmen
  • Antragsformulare online beachten. (Auch wenn viele Förderer Onlineantragsformulare verwenden, sollte man sein Projektkonzept schriftlich vorliegen haben. Textpassagen können immer wieder verwendet und ggf. angepasst werden)
  • Projekt entspricht Ziel und Zweck der Ausschreibung, bzw. des Stiftungszwecks
  • Sparte/ Region/Zielgruppe ist förderfähig
  • Fördersumme liegt im erlaubten Rahmen (Eigenanteil ist berücksichtigt)
  • Alle Pflichtbestandteile sind berücksichtigt
  • Projekt hat noch nicht begonnen: Vorzeitigen Maßnahmenbeginn beantragen, falls Projekt vor Bewilligung starten soll