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Mal ein bisschen "externe" Kultur - Nacht der Museen 2019

moin

Na, was habt ihr so am Wochenende gemacht?
Ich war am Samstag bei der "Nacht der Museen" in Hannover. Weil ich letztes Jahr auch da war und es mich wieder so begeistert hat, dachte ich mir, dass ich euch auch mal davon berichten kann.

Nacht der Museen 2019

Klar ist es dieses Mal etwas, was ich nicht in meiner Arbeitszeit erlebt habe, denoch mache ich ja ein FSJ Kultur und kann auch mal von meinen Freizeitaktivitäten berichten - wenn sie denn etwas mit Kultur zu tun haben. Außerdem bietet so ein Format auch einen guten Vergleich - was wird in einer größeren Stadt alles an Kultur angeboten, was wird gut wahrgenommen und was könnte man in einer kleineren Stadt mit weniger bzw. einer kleineren Palette an kulturellen Angeboten, anregen?

Generell besuche ich super gerne Museen. Gerade wenn ich verreise gehört ein Museumsbesuch für mich immer dazu. Als letztes war ich zum Beispiel im Moco Museum in Amsterdam.
Aber was ist jetzt an der Nacht der Museen so besonders?

NACHT DER MUSEEN


Man bezahlt immer einen bestimmten Eintrittspreis für ein Museum und natürlich besucht man dann nicht zehn Museen, sondern nur ein oder zwei. Außerdem informiert man sich vorher, welches Museum einem am ehesten zusagt.
Bei der Nacht der Museen - und das soll jetzt keine Werbung sein - kann man für einen kleinen Betrag einen ganzen Abend lang Museen Hannovers besuchen. Natürlich schafft man in den paar Stunden nicht alle Museen, aber einige. Ich habe Samstag fünf Museen besucht.


Mein Lieblingsmuseum in Hannover ist, genau wie letztes Jahr, ein Küchenmuseum. Nicht nur, dass man während der Führung durchgehend kleine Snacks genießen darf, um mit allen Sinnen angesprochen zu werden - man bekommt auch einen super Imput! Man merkt total, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit ihrem ganzen Herzblut dabei sind und dass das Museum ihre Passion ist.Letztes Jahr wurde man durch Küchen verschiedener Jahrhunderte geführt - dieses Mal gab es erst einen Einblick in eine Küchenstuhl-Ausstellung, dann in Küchen unterschiedlicher Nationen und eine AEG Küchenherd-Ausstellung.
Wusstet ihr, dass das Wort "Föhn" bis heute für AEG geschützt ist? Deswegen werden andere "Föhne" zum Beispiel nur "Haartrockner" genannt.
Das Küchemmuseum bietet neben ihren Führungen sogar Kochkurse an...ich überlege echt mich für einen "Sushi Kurs" anzumelden...mhmm :-)


Nachdem wir unsere fünf Museen besucht hatten, haben wir uns entspannt in Stühle auf eine Rooftopbar geschmissen und die sogenannte "Skyline Hannovers" beobachtet.
Achso und falls ihr in das Programm von "Nacht der Museen" mal reinschnuppern wollt - klickt einmal auf das PDF.

NDM2019_Programm_web [PDF: 1,7 MB]

Die "Nacht der Museen" hat mich ein bisschen an die Offenen Ateliers, welche ein Mal im Jahr hier in Peine angeboten werden, erinnert. Sowas sollte es öfters geben!

MELINA