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Geschichte (be)greifen 06 - Bergbaumuseum Lengede

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Dienstag war das Bergbaumuseum in Lengede an der Reihe. Dieses Mal wurde sich nicht merhmals mit der Inspirationsagentur getroffen, sondern nur an einem Tag. Ich war echt gespannt wie der Tag wird, ob ich schlussendlich eher mehrere Projekttreffen oder eher einen ganzen Projekttag befürworten würde, der einen ganzen Schultag einnimmt.
An diesem Projekttag war anders als bei den anderen Ausstellungsorten nicht nur eine Schulklasse beteildigt, sondern zwei. Anfangs war es ein ziemliches Durcheinander, doch im Laufe des Tages hat sich alles schnell eingeklingt :-)

GESCHICHTE (BE)GREIFEN - DAS WUNDER VON LENGEDE
Die Klassen haben sich im Rahmen des Vermittlungsprojektes nicht auf das komplette Lengeder Bergbaumuseum bezogen, sondern auf das Wunder von Lengede. Falls du nicht wissen solltest, was das Wunder von Lengede ist, hier eine kurze Beschreibung:


"Das Grubenunglück von Lengede ereignete sich am 24. Oktober 1963 auf dem Gemeindegebiet von Lengede im der Ilseder Hütte gehörenden Eisenerzbergwerk Lengede-Broistedt. Von 129 Bergleuten der Mittagschicht, die sich zum Zeitpunkt des Bergbau-Unglücks unter Tage befanden, kamen 29 ums Leben. Die kaum noch für möglich gehaltene Rettung elf eingeschlossener Bergleute nach 14 Tagen ging als Wunder von Lengede in die Geschichte ein."  (Quelle: Wikipedia)

Wer noch mehr über das Wunder von Lengede erfahren möchte, kann sich den Artikel mal durchlesen, oder auch die Verfilmung ansehen :-)


Die Schüler sind um kurz nach 8 angekommen und dann ging es auch schon los. Die eine Klasse hat zuerst eine Führung durch die Bergbauausstellung bekommen, während die andere Klasse schon mal die Kurzinterviews durchgearbeitet hat. Das eine Interview bezog sich allgemein auf Museen und das andere auf Medien. Die Interviews haben eine gute Grundlage geboten, um den Zielen des Vermittlungsprojektes näherzukommen.

Danach wurde gewechselt und die andere Klasse hat an der Führung teilgenommen. Nachdem alle Schüler wieder mit den knalligen Post its ihre Ideen für das Bergbaumuseum festgehalten hatten, ging es wenig später an das Bauen von Prototypen. Alle Schüler haben mit Styroporplatten gearbeitet und dort ihren Konzeptplan mithilfe von Lego, PlayMais, Knete und Kleber dargestellt.


Viele Schüler haben sich auf die Emotionen der eingeschlossenen Bergleute bezogen und unter anderem Konzepte wie einen DarkRoom entwickelt, danmit sich Museumsbesucher in die hilflose Lage der eingeschlossenen Bergleute hineinversetzen können.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!


MELINA